1.
ETF-Boom lockt neue Anbieter
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Bisher ist der europäische ETF-Markt
unter drei grossen Anbietern verteilt. Spitzenreiter ist Barclays vor Lyxor und
der Deutschen Bank, die Zug um Zug Boden gutmacht.
Der Rest verteilt sich auf mehr
als zwei Dutzend kleinere Teilnehmer. Einige dieser Adressen
lassen aufhorchen, insbesondere wegen ihrer besonders tiefen
Gebühren.
Nun kommt der Markt noch mehr
in Bewegung, wie im „Handelsblatt“ zu lesen ist: Sehr
konkret sind die Pläne beim viertgrössten europäischen
und etwas über 4 Mrd. Euro schweren Anbieter Credit
Suisse. Etwa zur Jahresmitte will die Schweizer Grossbank
in vielen europäischen Ländern ETF-Produkte zulassen.
Die Nummer elf im europäischen
ETF-Markt, Crédit Agricole, wird ebenfalls offensiv. „Bis
zum Jahresende wollen wir die Produktpalette von 24 auf über
70 erweitern“, sagte Deutschland-Leiter Hubert Dänner
dem „Handelsblatt“.
Und dann gibt es noch einige
prominente amerikanische ETF-Adressen, die offenbar auch
bald in Europa mitmischen wollen. Profitieren von all
diesen Aktivitäten werden die Anleger und das ist gut
so.
Autor: Redaktion YouQuant®
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2.
ETFs lassen Fondsmanager alt aussehen
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2008 war eines der schlechtesten
Jahre der Börsengeschichte. Noch schlechter
war das Jahr aber für das Gros der aktiv
verwalteten Aktienfonds, wie Morningstar
berichtet.
Die renommierte Fonds-Ratingfirma
Morningstar hat für 2008 wieder eine Rangliste
für Deutschland-Aktienfonds durchgeführt.
Dabei wurde das Abschneiden (Performance)
von Fonds verglichen, die ausschliesslich
in deutsche Aktien investieren.
Wie die „Financial Times“ berichtet
und von „BörseGo.de“ zusammengefasst, hat
ein ETF auf deutsche Aktien, nämlich der iShares
DAX von Barclays die meisten Fonds geschlagen.
Dieser ETF hatte ein weitaus besseres Risiko-Ertrags-Verhältnis
als die meisten aktiv verwalteten Konkurrenten
und das zu deutlich niedrigeren Kosten.
Voller ETFs
Die Rangliste wäre voller passiver
Indexfonds, wären vergleichbare Fonds von Lyxor,
der Deutschen Bank, der Commerzbank oder
von ETFlab ebenfalls schon seit mehr
als drei Jahren auf dem Markt – und damit
für das Morningstar-Rating zugelassen. Nur
die junge Geschichte der Anlageklasse ETF
verhinderte eine noch deutlichere Niederlage für
die traditionellen Fonds.
Es ist davon auszugehen, dass
eine Rangliste für Fonds in der Schweiz auf
den Schweizer Aktienindex SMI ein ähnliches
Bild abgeben würde.
Autor: Redaktion YouQuant®
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3.
Die fünf best performenden ETFs in Zürich
Alle
an der SIX Swiss Exchange notierten ETFs. Periode:
16.02.09 - 20.02.09
© 2007
- 2009 FundExplorer GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Implemented and
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Hinweise.
4.
Die fünf meistgesuchten ETFs in Zürich
Alle
an der SIX Swiss Exchange notierten ETFs. Periode: 16.02.09 - 20.02.09
| Rangliste |
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| Quelle: www.fundexplorer.ch |
1.
Klicks auf www.fundexplorer.ch 2. Fondwährung 3.
TER = Total Expense Ratio |
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5.
Der
Wendepunkt ist nicht mehr weit
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Das lässt aufhorchen, wenn der
Wert von PetroChina Co. grösser ist als die Summe aller 24
US-Banken, die im KBW Bank Index vertreten sind.
Mehr  |
6.
Billiges Öl ist bald
Geschichte
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Die Internationale Energieagentur
(IEA) in Paris prognostiziert
bald wieder deutlich
höhere Ölpreise.
Sie ist damit nicht
alleine. Laut Experten
wären Preise pro
Barrel (159 Liter)
bis zu 200 US-Dollar keine Überraschung.
Tatsache ist, die Ölmultis stoppen wegen des aktuell niedrigen Ölpreises (Bild 1) dringend notwendige Investitionen in Förderprojekte. Und Banken zögern bei Kreditvergaben.
 Das könnte sich rächen, wenn die aktuelle Rezession ausläuft. „Wenn die Nachfrage (nach Öl) wieder anzieht, könnte es zu einem Versorgungsengpass kommen. Wir prophezeien sogar, dass dieser Engpass
2013 eintreten könnte“, sagte IEA-Direktor Nobuo Tanaka der „Süddeutschen Zeitung“.
Mit dieser Voraussage ist Tanaka
nicht alleine. Auch
andere Experten sagen
voraus, dass weltweit
die Wirtschaft und
damit die Öl-Nachfrage 2010 wieder anspringen. Bei einem Engpass würde der Ölpreis explodieren und laut Studien den bisherigen Höchststand vom Sommer 2008 noch übertreffen und bis zu 200
US-Dollar pro Barrel erreichen.
Wer auch bullish auf den Ölpreis ist, sollte sich den CRB
Total Return Index anschauen. Er setzt sich aus 19 verschiedenen Rohstoffen zusammen. Spannend: Öl ist mit über 20% gewichtet.
So können Sie dabei sein: Lyxor offeriert einen ETF auf diesen Index mit Handel in Frankfurt (in Euro), der gleiche Fonds notiert in Zürich in US-Dollar.
Beachten Sie dabei immer Ihre
Risikoneigung und
eine breite Diversifikation.
Autor: Redaktion
YouQuant®
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7.
Die Schwellenländer kommen
wieder
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Die Schwellenländer oder
auch Emerging Markets
genannt, werden als
die „aufstrebenden
Länder“ bezeichnet.
Ein besonderes Merkmal,
warum Länder wie
China, Russland oder
Indien dazu zählen,
sind überproportionale
Wachstumsraten der
Wirtschaft.
Wachstumsraten, die teilweise
auf Jahresbasis im
zweistelligen Prozentbereich
liegen. Im Oktober
2007 erreichte der
Boom der Schwellenländer erst einmal seinen bisherigen Höhepunkt und aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise haben sich seitdem die Wachstumsraten wieder deutlich reduziert. Dies spiegelt sich auch entsprechend in den Aktienkursen wieder, die seitdem teilweise um mehr als 70% abgeben mussten.
Mit Stimulierungspaketen in der
Grössenordnung von mehreren hundert Milliarden US-Dollar gehen Länder wie China aktiv gegen die Wirtschaftskrise vor. Eine Frage der Zeit, bis wir daraus positive Resultate an der Wirtschafts- und Aktienfront der einzelnen Schwellenländer sehen werden. Die „Ampeln“ stehen auf grün: Unsere zehn Gurus sind für die ETFs
MSCI Emerging Markets jedenfalls bullish gestimmt.
Autor:
Dominique Braun,
London
(Beirat ICN Trust Finance AG, Zürich/YouQuant®)
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8.
Buch-Tipp: „Swiss Banking – wie weiter?“
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Im Verlag Neue Zürcher Zeitung
ist jüngst ein 240 Seiten starkes Buch erschienen
mit dem Titel „Swiss Banking – wie weiter?“.
Geschrieben haben es zwei Insider der Szene,
der Journalist Claude Baumann und der Banker
Werner E. Rutsch. Ein zentrales Thema darin
ist die zunehmende Amerikanisierung im Schweizer
Bankwesen. Sie veränderte das Geschäftsgebaren
und das Risikobewusstsein erheblich.
Mehr  |
Wünsche Ihnen eine gute Woche.
Beste Grüsse aus Zürich!

Thomas J. Caduff
Chefredaktor
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„Der Instinkt für den Erfolg
ist der Instinkt für
das Wesentliche.“
(Sigmund Graff)
|
|
Leserinnen und Leser werden daran erinnert, dass der YouQuant® -
ETF-Flash „Zürich” (Ausgabe für die Schweiz)
nach freiem Ermessen an alle interessierten Personen weitergeleitet
werden darf.
Herausgeber: ICN
Trust Finance AG, Research Services, Bahnhofstrasse 54, Postfach 2457,
CH-8022 Zürich, Tel +41-44-212 02 02, Fax +41-44-212 54 54,
info@youquant.com, www.youquant.com

Redaktion: Thomas J. Caduff (Chefredaktor), Ardiana Hajdari,
Tiziana Rohrer; Beirat: Dominique Braun, Nimal B. Jayasinghe,
lic. rer. pol. Jürg Sigerist, Robert Torkelund

Kostenloser Bezug: www.youquant.com; Erscheinungsweise: wöchentlich; Versand: E-Mail,
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