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[2012.05.21]  ETFs: Europa-Euphorie ist verpufft

Die Volkswirtschaften der südosteuropäischen Staaten wie beispielsweise jene von Kroatien, Slowenien und Rumänien wurden in Zeiten der Europa-Euphorie während den Jahren 2002 bis 2007 äusserst posititv besprochen. Schauen wir uns heute mal an, was seit dann mit ihren Börsen geschah.

Auf die Euphorie folgte die Ernüchterung – Keine Besserung in Sicht

Der von der Wiener Börse AG berechnete SETX Index in EUR (Bild 1) ist die repräsentative Benchmark für die Balkanregion und umfasst fünf Staaten. Diese sind (Gewichtung in Klammern, Stand: 30.12.2011): Rumänien (39,30%), Slowenien (28,81%), Kroation (27,04%), Serbien (4,35%) und Bulgarien (0,50%). Der Europa-Hype führte den Index im Jahr 2007 bis auf 2.849,70 Punkte. Dann kam die Lehman-Pleite und was danach an den Börsen weltweit passierte, wissen wir. Zwischen 2009 und 2011 kam es dann auch beim SETX Index zu einer Beruhigung, bevor das Kursbarometer auch wegen der unsäglichen Griechenland-Krise wieder auf Tauchstation ging. Beim Schreiben dieser Zeilen liegt die Notiz bei 803,54 Punkten, also deutlich unter dem Durchschnittskurs von 1.167,02 Punkten für die Periode von 29.12.2000 bis 21.05.2012. Der Index ist müde und im aktuellen Umfeld bestimmt kein Kauf, meldet unser neuer Chart-Signal-Dienst für ETFs und ETPs, IndexPerformer.com. Sollte der Index weiter runterrutschen in den Bereich von 500 Punkten – wo er 2001 seine eindrückliche Rally startete – wäre ein Investment durchaus prüfenswert. Vorsorglich zu Ihrer Information: Von RBS kommt der South Eastern Traded Index (SETX) ETF (ISIN: LU0259329869) mit Handel in Euro an der Börse Frankfurt (Xetra). Die Dividenden werden thesauriert und die Total Expense Ratio (TER) beträgt 0,60% p.a. Der Fonds spiegelt diesen Index.

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[2012.05.21]  ETFs: Brutaler Knick an Tokioter Börse

Die Schuldenkrise in Europa ist das beherrschende Thema und vermasselt eine gute Stimmung an Börsen in unseren Breitengraden. Geht es anderen Börsen, zum Beispiel jener in Tokio, besser? Hier ist die Antwort.

Börse in Tokio fährt Achterbahn

China hat Japan 2010 als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt abgelöst. Unangefochtener Spitzenreiter sind die USA. Soviel zur Statistik. Werfen wir nun einen Blick auf den Nikkei 225 Index in JPY (Bild 1), der – wie es sein Name verrät – die Kursentwicklung von 225 japanischen Unternehmen spiegelt. Es sind die wichtigsten auf der Insel. Beim Betrachten dieser Benchmark muss man sich doch tatsächlich beide Augen reiben. Allein in diesem Jahr ging es, in runden Zahlen, von 8.500 auf 10.200 hoch und wieder auf 8.600 Punkte runter. Also fast so schnell wie auf einer Achterbahn. In früheren Jahren machten Indizes von Emerging Markets solche Swings, heute der Leitindex der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt. Dies veranschaulicht eindrücklich, mit welchen Volatilitäten Anleger heute rechnen müssen. Für IndexPerformer.com, unseren neuen Chart-Signal-Dienst für ETFs und ETPs, ist die Sache klar: Der Nikkei 225 Index und mit ihm die entsprechenden ETFs sind bis auf weiteres kein Investment. Zumindest nicht in Japanischen Yen ausgedrückt.

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[2012.05.16]  ETPs: 1.500 Dollar sind das Mass aller Dinge

Der Goldpreis ist aktuell sehr stark charttechnisch getrieben. Auf die Linie bei 1.500 US-Dollar kommt es nun an. Hält sie oder hält sie nicht, das ist die ganz grosse Frage.

Griechenland hilft nicht – Unterstützungslinie fest im Auge behalten

Für viele Investoren ist es wahrscheinlich eine Überraschung, dass Gold, folgend dargestellt mit dem Gold 100 oz June 2012 Future in USD (Bild 1), auf die Griechenlandkrise hin nicht nach oben tendiert. Ganz im Gegenteil: Im laufenden Monat ist das Edelmetall wie ein Stein von 1.650 auf aktuell 1.533 US-Dollar gefallen. Entscheidend ist, ob der Kurs auf der Unterstützungslinie bei 1.500 US-Dollar aufschlagen kann. Die war schon mal sehr wichtig und zwar im Juni / Juli 2011. Wenn dem so ist, könnte es eine starke technische Korrektur nach oben geben. Fällt der Goldkurs durch diese Linie, kann es deutlich weiter nach unten gehen. Also wie gesagt: 1.500 US-Dollar müssen halten.

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[2012.05.16]  ETPs: Ölpreis stark unter Druck

Griechenland ist ein grosser Störfaktor, wenn es um die Einschätzung der näheren wirtschaftlichen Zukunft Europas geht. Dass auf diese Nachrichtenlage hin der Ölpreis negativ reagiert, ist alles andere als überraschend.

Im charttechnischen Niemandsland

Schauen wir uns die Kursentwicklung vom WTI-Öl, folgend dargestellt mit dem Crude Oil June 2012 Future in USD (Bild 1), an. Die 100-Dollar-Linie bot überhaupt keine Unterstützung. Die 90er-Linie ist ebenfalls schwach. Starken Support bekommt der Future erst im Bereich von 80 bis 85 US-Dollar. Unser neuer Chart-Signal-Dienst für ETFs und ETPs, IndexPerformer.com, empfiehlt denn auch, weiterhin keine Long-Positionen in Öl einzugehen. Sollte der Ölpreis wieder nach oben drehen, wird dies ganz bestimmt nicht über Nacht geschehen. Investoren haben somit genügend Zeit, sich im Markt „long“ zu positionieren. Investoren, die „short“ sind, brauchen sich noch nicht einzudecken. Die Situation kann sich natürlich binnen Minuten komplett ändern, sollte es kriegerische Auseinandersetzungen im Mittleren Osten geben, man denke an Iran und Israel. Aber von dort hört man im Moment wenig bis nichts.

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Interviews
Fragen an Jörg Bohn, Vorstand, ARTUS DIRECT INVEST AG, Frankfurt/Main
Interview mit Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer und Head of ComStage ETFs, Frankfurt/Main
Fragen an Dr. Fleur Platow, Initiatorin des Schweizer Frauen-Fonds-Forums FFF, Geschäftsleitungsmitglied SLIC Smart Ladies’ Investment Club, Zürich
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