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In politischen und wissenschaftlichen Kreisen Chinas versteht man die deutsche Abkehr von der Atomkraft nicht. Deutschland, ein Land mit so wenig eigenen Rohstoffen, hört man aus Peking. Das Riesenreich setzt in Zukunft noch viel stärker auf Atomstrom als heute. Und in Indien sieht es auch nicht anders aus.
Energiebedarf explodiert
In China hat sich der Energiebedarf in den vergangenen 30 Jahren versechsfacht. Aus zuverlässigen Quellen hört man, dass die Politik jedes Jahr rund 80 Mrd. Yuan (9 Mrd. Euro) in die Atomkraft investieren will. Derzeit sind in China 13 Reaktoren am Netz, weitere 28 sind im Bau. Das sind 46% der Projekte in aller Welt. Bis 2015 soll China die Kapazitäten von 10,8 auf 40 Gigawatt erhöhen. Bis 2020 sollen 80 Gigawatt möglich sein.
Nach der Fukushima-Katastrophe abgestürzt – Kommt jetzt die Gegenbewegung?
Es wird wohl niemanden ernsthaft verwundern, dass die Kurse von Unternehmen, die in der Atomwirtschaft aktiv sind, nach der Fukushima-Katastrophe abgestürzt sind. Es ist gut möglich, dass die Verkäufe zu stark ausgefallen sind und die Kurse bald zu einer Erholung ansetzen werden. Im Moment ist eine Bodenbildung festzustellen. Investoren, die mit einem solchen Szenario rechnen, sei der ETFX
WNA Global Nuclear Energy Fund (ISIN: DE000A0Q8M37) von ETF
Securities zum Kauf empfohlen. Er repliziert den WNA Nuclear
TR Index (Bild 1), der die Gesamtperformance der Aktien weltweit gehandelter Unternehmen im Bereich Atomenergie (Reaktoren, Versorgungsdienste, Bau, Technologie, Ausrüstung, Dienstleistungsanbieter und Treibstoffe) spiegelt. Der regelbasierte Index wird auf Quartalsbasis aus einem Universum von Aktien, die an anerkannten Börsen in Nord- und Südamerika, Europa, Nahost, Afrika und Asien/Pazifik notieren, angepasst. Der ETF ist an der Börse Frankfurt (Xetra) gelistet und das Total Expense Ratio (TER) beträgt 0,65% p.a.
| Bild 1 |
WNA Nuclear TR Index in USD, 31.05.10 – 27.05.11
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