ETFs spielen für Privatanleger derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Doch das könnte sich bald ändern.
Umfrage in Deutschland
Über die Hälfte der Anleger haben aktuell noch keine ETFs in ihrem Portfolio. Bei einem Drittel liegt der Anteil unter 20%. Lediglich gut 8% haben mehr als ein Drittel ihres Portfoliovolumens in ETFs investiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage in Deutschland der Rating-Agentur Feri Eurorating Services unter knapp 600 privaten Investoren, publiziert auf dem Finanzportal „dasinvestment.com“.
Das Bild kann sich bald ändern
Gut 45% der Befragten wollen in den kommenden zwei bis drei Jahren ETFs zukaufen, lediglich 3% wollen welche abstossen. Die bereits investierten Anleger zeigen sich zufrieden. 44% bezeichnen ihre Erfahrungen als gut bis sehr gut. 4% sind enttäuscht.
Kosten sind ein wichtiger Faktor
Bei der Auswahl von ETFs sind laut der Umfrage die Kosten am wichtigsten (68% aller Umfrageteilnehmer). Besonders bei ETFs aus der Anlageklasse Renten seien die Anleger sehr kostensensitiv. Bei Euro-Rentenfonds wollten fast 74% der Befragten maximal 0,25% für die jährliche Managementvergütung bezahlen.
Weitere entscheidende Faktoren
Als weitere wichtige Auswahlfaktoren bei ETFs wurden die Wahl des Underlyings (46%) und die Transparenz (32%) genannt. Die Reputation der Fondsgesellschaften (17%) und die Konstruktion der Fonds (16%) werden dagegen viel seltener als wichtiges Auswahlkriterium gesehen.
Die drei Erstplatzierten
Auf die ungestützte Frage nach ETF-Marken, mit denen die Umfrageteilnehmer gute oder sehr gute Erfahrungen gemacht haben, wurden iShares (BlackRock) mit 202 Nennungen, db
x-trackers (Deutsche Bank) mit 167 Nennungen und Lyxor (Lyxor Asset Management) mit 132 Nennungen am häufigsten genannt.
Autor: Redaktion YouQuant®
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