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Investoren, die sich nicht ständig auf dem Laufenden halten, könnten davon ausgehen, dass alle Schwellenländer gut laufen oder eben alle Schwellenländer schlecht laufen. Diese Meinung ist falsch. Und sie kann unter Umständen viel Geld kosten oder man verpasst einiges. Schauen wir mal das Beispiel Bovespa
Index an, die Benchmark für brasilianische Blue Chips.
Ganz verschiedene Geschwindigkeiten
Der Leitindex für brasilianische Aktien, der Bovespa Index (Bild 1), ist ein Muster für einige grosse Schwellenländer-Indizes in diesen Tagen. Sie verkehren in ruhigem Wasser. Zumindest seit Spätherbst 2009. Dagegen schiessen Märkte von Indonesien oder Malaysia wie Raketen in den Himmel. Beide Börsen sind jedoch nicht über ETFs erhältlich, da zu klein. Dafür gibt es den bequemen Weg über Open-End-Zertifikate.
Man merke: Indizes der Industrieländer laufen oft parallel, mal mit Ausnahme von Griechenland, Portugal und Spanien. Das sind aber auch ganz spezielle Situationen. Bei den Schwellenländern sind jedoch die Geschwindigkeiten – auch in normalen Zeiten – ganz verschieden. Diese Unterschiede gilt es in einer erfolgreichen Anlagepolitik strikt zu beachten und natürlich auch gewinnbringend auszunutzen.
| Bild 1 |
Bovespa Index in BRL, 04.05.09 – 30.04.10 |
Autor: Redaktion YouQuant.com
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