Nachdem insbesondere konjunktursensitive Werte wie beispielsweise Bankaktien an den Börsen weltweit jüngst in die Höhe schossen und nicht mehr ganz günstig bewertet sind, könnten Anleger bald ein Auge auf defensive Sektoren werfen. Zu ihnen gehört zweifelsohne die Wasserindustrie.
Eine traurige Tatsache
Experten haben jüngst verkündet, dass bereits heute weltweit eine Milliarde Menschen keinen
Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Insbesondere einige Schwellenländer mit ihrem explosiven Bevölkerungswachstum und die global voranschreitende Industriealisierung werden die Situation in den kommenden Jahren weiter zuspitzen.
Schätzungen zufolge wird die Zahl der Menschen, die über kein sauberes Trinkwasser verfügen, bis 2030 auf gegen fünf Milliarden steigen. Damit dieses Desaster – diese Tragödie – abgewendet werden kann, sind nebst den Regierungen auch Unternehmen gefragt, die Lösungen entwickeln und anbieten.
Riesiger Kapitalbedarf
Unternehmen in den Bereichen Wasserverteilung, -bereitstellung und –aufbereitung werden in Zukunft mit grösster Wahrscheinlichkeit kräftig davon profitieren, dass Aufgaben zur Lösung des weltweiten Wasserproblems zunehmend in private Hände gelegt werden. Damit Sie mal einen Eindruck bekommen, über was für gewaltige Summen hier gesprochen wird: Die UNESCO schätzt, dass künftig allein die OECD-Länder mindestens 200
Mrd. US-Dollar (140 Mrd. Euro) pro Jahr investieren müssen, um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Wasser-ETF
Wer sich für dieses ernsthafte Thema interessiert und da mit seinem Depot dabei sein möchte, dem sei der Wasser-ETF von Lyxor Asset Management (www.lyxoretf.de) empfohlen. Selbstverständlich nur dann, wenn der Anleger sich der Risiken insgesamt bewusst ist.
Autor: Redaktion YouQuant®
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