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In Deutschland entwickelt sich das Geschäft von ETFs über Direktbanken äusserst dynamisch. Auch in der Schweiz tut sich Erfreuliches.
Bei ING-Diba läuft der Handel mit börsennotierten Indexfonds richtig gut. Knapp ein Drittel aller Fondstransaktionen entfallen mittlerweile auf ETFs. Zudem ist die einzelne ETF-Order doppelt so gross wie eine normale Fondsorder. Bei Comdirect ist schon jeder siebte Fonds in den Depots ein Indexfonds. Und bei der DAB
Bank hat sich in 2008 der Anteil der ETFs am Fondsvolumen verdreifacht, konnte die „Financial Times Deutschland“ in Erfahrung bringen. Um den Trend zu verstärken, bringen Onlinebanken mit immer neuen Rabatten Indexfonds an die Privatkunden.
ETF-Absatz ankurbeln mit Rabatten
Bei der Comdirect Bank konnten Anleger laut dem Finanzblatt bis Mitte Mai die Produkte von Barclays Global Investors (BGI), also die iShares-ETFs, besonders günstig kaufen. Wer diese Fonds orderte, sparte die Kaufgebühr. Noch ein Beispiel: Im April konnten die Kunden von S-Broker Indexfonds von Comstage ohne Orderprovision kaufen. In aller Regel werden solche Vergünstigungen vom Emittenten übernommen, was dem Anleger egal ist. Ihn freut die billige Abwicklung.
Auch in der Schweiz ist Bewegung
Die Schweiz ist unter anderem weltbekannt für ihr feines Private Banking. Die zeitaufwendige Betreuung der Kundschaft hat natürlich ihren Preis. Ein Businessmodell, das wohl immer Bestand haben wird. Aber es gibt auch hierzulande eine Kundschaft – vor allem jüngeren Jahrgangs – deren Ziel es ist, Börsengeschäfte günstig, einfach und schnell abzuwickeln. Dieses Kundensegment steht mitunter im Fokus der Swissquote
Bank. Ein Institut, das sich immer wieder mit interessanten ETF-Handelsangeboten hervortut.
Fazit: Wer auf eine Bankberatung bei seinen Börsengeschäften verzichten kann oder will, hat mit einer Direktbank einen optimalen Partner. Besonders auch im Handel von ETFs.
Autor: Redaktion YouQuant®
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