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[2012.05.14] ETFs: Lichter aus im Euroraum?
Am liebsten möchte man sich wohl diesen Anblick ersparen. Die Rede ist vom Index der 50 wichtigsten Unternehmen im Euroraum und vom Index der 20 grössten griechischen Unternehmen. Beide Benchmarks sind charttechnisch schwer angeschlagen.
Athener Börse: Ein hoffnungsloser Fall
Ziehen wir eine charttechnische Bilanz: Der EURO STOXX 50 (Price)
Index in EUR (Bild 1) – er umfasst die 50 wichtigsten
Unternehmen im Euroraum – kratzt
gefährlich an der 2’200er-Linie. Diese ist ziemlich bedeutsam, hat
sie doch im August 2011 und im Dezember 2011 guten Halt gegeben. Sollte der
Index sie nun nach unten durchbrechen, kann er bis in den Bereich von 2'100
Punkten fallen. Hält die Talfahrt dort nicht an, könnte sie bis 2'000
Punkte weitergehen. Dies nach Meinung von IndexPerformer.com, unserem neuen
Chart-Signal-Service für ETFs und ETPs. Der wahre Schock kommt jedoch
von der Athener Börse. Der FTSE/ASE 20 Index in EUR (Bild 2) – er
umfasst die 20 grössten griechischen Unternehmen – rasselt ohne
Zwischenstopp Richtung „Null“. Man muss sich in der Tat die Augen
reiben, wenn man bedenkt, dass er von 3'000 Punkten kommt. Fazit: Mit Aktienkäufen
im Euroraum kann getrost zugewartet werden.
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[2012.05.14] ETFs: Gold und Aktien im Vergleich
Gold enttäuscht in jüngster Zeit, hat in den letzten fünf Jahren aber fast um ein Lichtjahr besser performt als Aktien. Die folgende Grafik sollte man ausschneiden und sorgfältig aufbewahren.
Der glänzende Überflieger
Der Preis für Gold, folgend dargestellt am Gold Spot $/oz in
USD (Bild
1), bröckelt seit Ende Februar dieses Jahres ab. Im Bereich von 1'500
bis 1'550 US-Dollar sollte er sich fangen können, sagt unser neuer Chart-Signal-Dienst
IndexPerformer.com. Soweit so gut. Aber wie hat sich eigentlich Gold im Verhältnis
zu den weltweiten Aktienmärkten über die letzten fünf Jahre
in US-Dollar entwickelt? Dies sehen Sie anhand der Grafik MSCI AC World
Net Return USD Index vs. Gold Spot $/oz in USD (Bild 2). Kurz zur Erklärung:
Der MSCI AC World Net Return USD Index umfasst die Börsen aller Industrieländer
und aller wichtigen Schwellenländer. Fazit: Die Schere hat sich seit 2007
gewaltig geöffnet. In jüngster Zeit laufen jedoch die beiden Kursentwicklungen
parallel. Es ist wirklich knifflig vorauszusagen, wie es hier weitergehen wird.
Am besten ist, man schaut sich diese Grafik von Zeit zu Zeit an.
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[2012.05.16] ETPs: 1'500 Dollar sind das Mass aller Dinge
Der Goldpreis ist aktuell sehr stark charttechnisch getrieben. Auf die Linie bei 1'500 US-Dollar kommt es nun an. Hält sie oder hält sie nicht, das ist die ganz grosse Frage.
Griechenland hilft nicht – Unterstützungslinie fest im
Auge behalten
Für viele Investoren ist es wahrscheinlich eine Überraschung,
dass Gold, folgend dargestellt mit dem Gold 100 oz June 2012 Future
in USD (Bild 1), auf die Griechenlandkrise hin nicht nach oben tendiert. Ganz im
Gegenteil: Im laufenden Monat ist das Edelmetall wie ein Stein von 1'650
auf aktuell 1’533 US-Dollar gefallen. Entscheidend ist, ob der Kurs
auf der Unterstützungslinie bei 1'500 US-Dollar aufschlagen kann. Die
war schon mal sehr wichtig und zwar im Juni / Juli 2011. Wenn dem so ist,
könnte es eine starke technische Korrektur nach oben geben. Fällt
der Goldkurs durch diese Linie, kann es deutlich weiter nach unten gehen.
Also wie gesagt: 1'500 US-Dollar müssen halten.
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[2012.05.16] ETPs: Ölpreis stark unter Druck
Griechenland ist ein grosser Störfaktor, wenn es um die Einschätzung der näheren wirtschaftlichen Zukunft Europas geht. Dass auf diese Nachrichtenlage hin der Ölpreis negativ reagiert, ist alles andere als überraschend.
Im charttechnischen Niemandsland
Schauen wir uns die Kursentwicklung vom WTI-Öl, folgend dargestellt
mit dem Crude Oil June 2012 Future in USD (Bild 1), an. Die 100-Dollar-Linie bot überhaupt
keine Unterstützung. Die 90er-Linie ist ebenfalls schwach. Starken Support
bekommt der Future erst im Bereich von 80 bis 85 US-Dollar. Unser neuer Chart-Signal-Dienst
für ETFs und ETPs, IndexPerformer.com, empfiehlt denn auch, weiterhin
keine Long-Positionen in Öl einzugehen. Sollte der Ölpreis wieder
nach oben drehen, wird dies ganz bestimmt nicht über Nacht geschehen.
Investoren haben somit genügend Zeit, sich im Markt „long“ zu
positionieren. Investoren, die „short“ sind, brauchen sich noch
nicht einzudecken. Die Situation kann sich natürlich binnen Minuten
komplett ändern, sollte es kriegerische Auseinandersetzungen im Mittleren
Osten geben, man denke an Iran und Israel. Aber von dort hört man im
Moment wenig bis nichts.
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| Interviews |
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Fragen an Franz C. Görres, Senior Investment Consultant, Zürcher Kantonalbank, Zürich
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Fragen an Dr. Fleur Platow, Initiatorin des Schweizer Frauen-Fonds-Forums FFF, Geschäftsleitungsmitglied SLIC Smart Ladies’ Investment Club, Zürich
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Fragen an Dr. Michael Partin, Geschäftsführer, ifund services AG, Zürich
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Fragen an Alain Picard, Executive Director, Head Product Management, SIX Swiss Exchange, Zürich
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Interview mit Benoît Garcia, ETF Institutional Sales – Switzerland, Amundi Suisse SA, Genf
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Fragen an Andreas Lusser, CEO, theScreener Investor Services AG, Zürich
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Fragen an Roland Fischer, Head of Institutional ETF Sales Switzerland & Liechtenstein, Société Générale, Zürich
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Fünf Fragen an Leo Wüst, CEO, Trianon Capital Management Ltd., Baar
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Fünf Fragen an Markus Kaiser, CIO, Veritas Investment GmbH, Frankfurt am Main
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Fünf Fragen an Dr. Georg Hafner, CEO, AMAA Asset Management and Advisory, Zürich
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