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Die weltweiten ETF-Assets sind im Januar 2010 im Vergleich zum Vormonat um 5% zurückgegangen. Im Dezember 2009 hatte die ETF-Industrie mit einem Gesamtvermögen von 1'000
Mrd. US-Dollar ein Allzeithoch gesehen. Ende Januar gab es weltweit 2'055 ETFs. Pikant: 65% aller Vermögen lagen in den 100 grössten ETFs. Die drei grössten ETF-Anbieter kommen aus den USA.
Hohe Konzentration
Per Ende Januar gab es weltweit 114 ETF-Anbieter, wovon lediglich drei sage und schreibe 71%
des Marktanteils unter sich aufteilten. iShares hatte per Ultima Januar 434 ETFs mit einem verwalteten Vermögen von 470 Mrd. US-Dollar im Angebot. Das entsprach 47,8% des Marktanteils. An zweiter Stelle folgte State
Street Global Advisors mit einem Marktanteil von 14,1% bei 107 Produkten und Assets under Management im Umfang von 139,1 Mrd. US-Dollar. Vanguard lag mit einem Marktanteil von 9,4% weltweit an dritter Stelle. Die Palette dieses ETF-Anbieters umfasste Ende Januar 47 Produkte mit einem Gesamtvermögen von 92,2 Mrd. US-Dollar. Alle drei Emittenten kommen aus den USA.
In Europa…
Auch in Europa war Ende Januar iShares mit einem Marktanteil von 37,9% Marktführer. Danach kamen Lyxor
Asset Management mit 20,1% und db x-trackers mit 16,4%. Insgesamt gab es in Europa 34 Anbieter, die zusammen 1'072 Produkte hatten und auf ein verwaltetes Vermögen 233,1 Mrd. US-Dollar kamen. 52,3% des verwalteten Vermögens aller europäischer ETFs sind auf die 50
wichtigsten Produkte verteilt. In Europa ging das ETF-Vermögen im Januar um 4% gegenüber Dezember 2009 zurück und in den USA um 5,7%, berichtet das Finanzportal godmode-trader.de.
Autor: Redaktion YouQuant®
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