Es fliessen Milliardenbeträge in Edelmetall-ETFs. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat ein schönes Problem: Der Lagerplatz wird zu klein.
Sagenhafte Erfolgsgeschichte
Die ZKB hat als erste Schweizer Bank das Thema „Gold-ETFs“ aufgenommen und zielstrebig umgesetzt. Der Erfolg sei ihr gegönnt. Die drei in Schweizer Franken, US-Dollar und Euro an der SIX Swiss Exchange gehandelten Fonds haben mittlerweile ein Volumen von 5,7
Mrd. Schweizer Franken. Vor zwölf Monaten war es gerade mal die Hälfte.
Wir mieten ständig weitere Flächen dazu
Aktuell liegen rund 150 Tonnen Gold in den Tresorräumen der ZKB. Beim Silber sind es über 1'700 Tonnen. Edelmetall-ETFs müssen physisch unterlegt sein, so will es das Gesetz. Es ist auch neben der Bahnhofstrasse längst kein Geheimnis mehr, dass die eigenen Lagerkapazitäten für diese gigantischen Mengen nicht mehr ausreichen. Und so hat das Geldhaus bei der SIX SIS in Olten zusätzlichen Stauraum hinzu gemietet. Roland Löffel, ETF-Spezialist bei der ZKB, lässt wissen: „Wir mieten ständig weiter dazu.“
Olten ist das neue Gold-Zentrum
In Kanton Solothurn, genauer gesagt in Olten, lagern auch die Goldbestände des Gold-ETF von Julius
Bär/Swiss & Global Asset Management. Bei einem Volumen von 2,5 Mrd. US-Dollar sind es derzeit 64 Tonnen. Das sind 16 Mal mehr als vor einem Jahr. In der doppelwandigen SIS-Tresoranlage, die im Grundwasser der Aare schwimmt, werden die Barren feinsäuberlich nummeriert und auf hallefüllenden Regalen aufbewahrt, hat „cash.ch“ herausgefunden.
Auch die Credit Suisse hat Freude
Thomas Merz, Leiter Marketing & Distribution Europe Xmtch ETFs bei Credit
Suisse, wörtlich: „Wir rechnen damit, dass wir in absehbarer Zeit signifikant
mehr Volumen haben werden.“ Kein Wunder, sind doch die erst am 6. Oktober 2009 unter der Xmtch-Marke herausgebrachten drei
Gold-ETFs äusserst erfolgreich gestartet.
Autor: Redaktion YouQuant®
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