Es braucht einigen Mut, den Euro zum US-Dollar bei 1.25 zu „shorten“. Auch ein Verkauf auf diesem Level sollte sorgfältig überlegt sein. Die Stimmung für die europäische Währung ist mies, aber sie könnte bald drehen.
Barclays Wealth ist „bullish“ für den Euro
Zur britischen Barclays-Gruppe gehört der Vermögensverwalter Barclays
Wealth, der Kunden ab 5 Mio. Euro aufwärts betreut. Ende 2009 betreute
die Einheit Vermögen im Umfang von 175 Mrd. Euro. Barclays Wealth ist somit ein
Schwergewicht in der Finanzindustrie. Umso interessanter ist zu hören, wie diese
Leute den Euro zum US-Dollar in naher Zukunft sehen. Und so sieht die Prognose
aus: In sechs Monaten 1.25 (aktuell 1.22) und in 12 Monaten 1.35. Man sollte
sich
also gut überlegen, den Euro auf dem aktuellen Level zu verkaufen oder gar zu „shorten“.
Denn nicht nur die Briten sind leicht optimistisch für den Euro, auch andere grosse
Häuser beginnen, ihre Negativ-Einstellung zu überdenken.
Mehrmals bei 1.25 aufgeschlagen – Zweimal ging es danach steil nach oben
Um ein besseres Verständnis zu bekommen, sollte man sich die Zeit nehmen, den EUR / USD Spot (Bild 1) seit 2005 zu studieren. Bis Ende des ersten Quartals 2006 war 1.20 angesagt, danach hat der Euro zum US-Dollar zweimal im gleichen Jahr, einmal im Herbst 2008 und aktuell wieder die Marke 1.25 getestet. Zweimal ging es danach steil nach oben.
| Bild 1 |
EUR / USD Spot, 03.06.05 – 21.05.10 |
Autor: Redaktion YouQuant.com
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