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Märkte: ETFs

[2010.03.30]  Bahnt sich da ein neuer Trend an?

Die österreichische Vermögensverwaltung C-Quadrat will noch in diesem Frühjahr ins Geschäft mit ETFs einsteigen. Diese Mittelung ist an und für sich nichts Besonderes, wenn da nicht dieser Zusatz wäre.

Jedes Wort in der Medienmitteilung genau lesen

Dazu planen die Wiener eine Produktreihe unter dem Namen C-Quadrat iQ. Diese ETFs sollen die Wertentwicklungen aktiv verwalteter Indizes – jawohl, Sie lesen richtig – abbilden, die mittels eines Computermodells verwaltet werden. Das Ziel dabei ist, bessere Wertentwicklungen als passive Indizes zu erzielen. Die Deutsche Börse soll die geplanten Indizes berechnen und die Commerzbank soll die Produkte auflegen. Das Frankfurter Geldhaus ist schon selber stark im ETF-Geschäft mit ihrer eigenen Marke Comstage vertreten. Bis zum heutigen Tag bietet C-Quadrat neben der individuellen Vermögensverwaltung ausschliesslich aktiv verwaltete Investmentfonds und Zertifikate an. Das Unternehmen verwaltet rund 4,3 Mrd. Euro.

Eine ganz neue Tür würde sich öffnen

ETFs sind eigentlich konzipiert, um Indizes passiv abzubilden. In den USA gibt es aber immer mehr Anzeichen, dass diese tollen Instrumente auch zur Abbildung aktiv verwalteter Strategien genutzt werden. Wenn dies tatsächlich in Mode käme, würden sich die Grenzen von ETFs und klassischen Fonds über Nacht verwischen. Bleibt die Frage, ob dies wirklich sinnvoll ist.

Autor: Redaktion YouQuant.com


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