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Noch immer sind Anlagen in Schwellenländern bei vielen Investoren in ihren Depots untervertreten. Das war und ist ein Fehler. Denn sie performen prächtig und dies soll noch eine ganze Weile anhalten.
Die Top-Ökonomen King und O’Neill sind mehr als positiv gestimmt
Die Schwellenländer vernetzen sich untereinander immer stärker. Nur ein Beispiel dafür ist der Bau der Hochgeschwindigkeits-Bahn zwischen Mekka und Medina, den heiligen Städten Saudi-Arabiens. Bauen tut sie nicht etwa Siemens, sondern die China Railway Construction Corp. Stephen
King, Chefökonom bei HSBC – Europas grösster Bank – sieht diese Vernetzung als ganz zentralen Grund dafür, weshalb die Schwellenländer eine prächtige Zukunft haben. Er schätzt, dass ihre Volkswirtschaften in diesem und im nächsten Jahr im Durchschnitt dreimal so schnell wachsen wie jene der Industrieländer. Und Jim
O’Neill, Chefökonom bei Goldman Sachs und Vater der Abkürzung „BRIC“, doppelt nach. Wörtlich: „The potential for inter-emerging market trade is ginormous.“ Er prognostiziert, dass die Bruttosozialprodukte der BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China) im laufenden und im nächsten Jahr +9% wachsen gegenüber +2,6% jener der reichen Nationen.
Der wichtigste Index für die Schwellenländer
Wenn man einen kurzen Blick auf den MSCI Daily TR Net Emerging Markets
USD Index (Bild 1) wirft, wird augenfällig, dass da noch sehr viel Luft nach oben drinsteckt. Käufe sind mit dieser Mega-Story im Rücken wohl nie zu spät. Denn diese weltweit wichtigste Benchmark umfasst die Börsen aller Schwellenländer, die für ausländische Investoren zugänglich sind und die über genügend Liquidität verfügen. Das sind aktuell Börsenplätze in den folgenden Ländern: Ägypten, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Indien, Indonesien, Israel, Jordanien, Kolumbien, Korea, Malaysia, Marokko, Mexiko, Pakistan, Peru, Philippinen, Polen, Russland, Südafrika, Taiwan, Thailand, Tschechische Republik, Türkei und Ungarn.
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| Bild 1 |
MSCI Daily TR Net Emerging Markets USD Index in USD, 05.08.05 – 30.07.10 |
25 Schwellenländer in einem Korb – so einfach geht’s
Diese ETFs mit Handel an der SIX Swiss Exchange in Zürich sind erste Wahl für die Abbildung des MSCI
Daily TR Net Emerging Markets USD Index: Der CS ETF (Lux) on
MSCI Emerging Markets (ISIN: LU0254097446) der Credit Suisse, der db
x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF (ISIN: LU0292107645) der Deutschen Bank und der Lyxor
ETF MSCI Emerging Markets (ISIN: FR0010435297) von Lyxor Asset Management.
Die Website-Adressen dieser drei ETF-Emittenten lauten:
- Credit Suisse: www.csetf.com
- Deutsche Bank: www.dbxtrackers.ch
- Lyxor: www.lyxoretf.ch
Risikohinweis: Aktien sind volatil. Deshalb kommen diese ETFs nur für Anleger in Frage, die das Risiko verstehen und auch tragen können. Eine laufende Überwachung ist empfehlenswert.
Autor: Redaktion YouQuant.com
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