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ETFs: Märkte

[2009.07.21] Private Equity-Industrie wittert Morgenluft

Jüngst kommen wieder gute Nachrichten aus den USA. So auch heute: Erstmals seit Beginn der Krise erhalten Startups wieder deutlich mehr Risikokapital. Der Bereich Bio- und Medizintechnik boomt sogar. Es fliesst auch wieder mehr Geld Richtung Unternehmensgründern. Die Private Equity-Industrie atmet auf.

Die Aussichten für amerikanische Kreative haben sich in den letzten Wochen deutlich verbessert: Die Investitionen von Wagniskapitalgebern (Venture Capitalists) in US-Startups sind zum ersten Mal seit dem Winterquartal 2007 wieder deutlich gestiegen. Das geht aus dem aktuellen MoneyTree Report hervor, einer Erhebung, die das Marktforschungsunternehmen PricewaterhouseCoopers und der US-Verband National Venture Capital Association gemeinsam herausgeben – und an dem sich viele Risikoinvestoren orientieren, schreibt „SPIEGEL ONLINE“.

Es herrscht immer noch grosse Vorsicht

Entwarnung kann aber noch keinesfalls gegeben werden. Denn seit dem Ausbruch der Krise hat sich die Anlagestrategie der Wagniskapitalgeber markant geändert. Ihr Fokus richtet sich zurzeit vor allem auf Startups, die möglichst wenig Geld verbrennen und möglichst schnell in die Gewinnzone kommen.

Breit diversifizieren ist ein Muss

Keine Frage, die Private Equity-Industrie ist höchst spannend und gewinnt mit einem baldigen Wirtschaftsaufschwung zunehmend an Fahrt. Wer dabei sein will, aber das Risiko streuen möchte, findet an der SIX Swiss Exchange (www.six-swiss-exchange.com) interessante Private Equity-ETFs von iShares (Barclays Global Investors) und Lyxor. Voraussetzung für eine Investition ist jedoch, dass der Anleger die Risiken kennt.

Fazit: Wer in Private Equity-Unternehmen investiert, sollte breit diversizifieren.

Autor: Redaktion YouQuant®


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