Gespräch mit Peter G. Rebeiz, Chairman, Caviar House & Prunier (Holding) SA, Genf, www.caviarhouse-prunier.com
Herr Rebeiz, mit 23 Jahren übernahmen Sie das Caviar House in Genf und mit 26 wurden Sie Präsident der ganzen Gruppe. Wie kam es dazu?
Das Hauptquartier der Gesellschaft wechselte in den späten siebziger Jahren von Kopenhagen in die Schweiz. Mein Vater pflegte starke familiäre Werte und wollte, dass seine Kinder in jungen Jahren verantwortungsvolle Positionen übernehmen, damit das Unternehmen so effizient wie nur möglich für die Zukunft aufgestellt ist.
Können Sie uns ein paar ganz besondere Erlebnisse aus Ihrem beruflichen Leben erzählen?
Die Kreation von „Almas“ war eine unglaubliche Erfahrung. Selbst 25 Jahre nach der Entdeckung wird immer noch eine sehr kleine Menge verkauft. Trotzdem besteht für dieses Produkt die grösste Nachfrage.
Lieben Sie Kaviar heute immer noch so wie am ersten Tag?
Jeden Tag mehr…
Man hört, Sie würden praktisch rund um die Uhr arbeiten. Wie sieht ein Arbeitstag von Ihnen aus – müssen Sie viel reisen?
Ich habe nicht die gleiche Beziehung zur Arbeit wie die meisten Leute, die zwischen Beruf und Freizeit trennen. Wenn sie aus einer aufs Geschäft ausgerichteten Familie stammen, haben sie entweder eine Leidenschaft für die Arbeit oder nicht. Wenn sie den Beruf so lieben, wie ich es tue, dann schauen sie nicht auf die Uhr. Eigentlich reise ich zu viel, da sich aber der grösste Teil meiner Geschäftstätigkeit in Flughäfen abspielt, gehört das Reisen einfach zu meinem Leben dazu; etwa so, wie andere Leute für die Fahrt zur Arbeit den Bus nehmen.
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